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gmp Musitektur # 102 

Le Groupe des Six und der Dadaismus – 100 Jahre DADA 

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Le Groupe des Six und der Dadaismus. 100 Jahre DADA
mit Emilia Baranowska und Dimitri Vassilakis.

Termin

Dienstag, 10. Mai 2016,
19.30 Uhr

Veranstaltungsort

gmp Berlin
Hardenbergstraße 4-5

Um Anmeldung per Telefon oder E-Mail
wird bis zum 2. Mai 2016 gebeten
Telefon 030.617 855
[email protected]


Emilia Baranowska (Cello) ist eine Franco-Bulgarische Konzert-Cellistin und Cello-Pädagogin. Sie begann ihre internationale Karriere im Alter von 19 Jahren mit großem Erfolg und einem fruchtbaren musikalischen Leben. Sie war weltweit zusammen mit bekannten Solisten und Orchestern aktiv und bewies ihr Können in wichtigen Festivals rund um den Globus. Sie hat Aufnahmen eingespielt u.a. mit der Deutschen Grammophon, Beaux und Festivo. Als Professorin im Fach Cello unterrichtete sie an namhaften Akademien und unterrichtete Meisterklassen in unterschiedlichen Ländern. Im Jahre 2012 drehte die französische Filmgesellschaft „Inthemood“ den Dokumentarfilm „Chez elle: Aillieurs-Les Voyages dÈmilia Baranowska“ über sie, der unter dem „L’Harmattan“ Label erschien.

Die Presse schreibt über sie:
› „…L’une des plus grandes violoncellistes au monde…“ (France Soir)
› „….A cello Virtuoso…“ (France Amerique)
› „… Une Artiste superieure…“ (Le Journal de Geneve)

Emilia Baranowska wurde in Sofia als Kind von Maria Dimitrova-Baranowska geboren, einer Pianistin und anerkannten Lehrerin. Sie begann im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierunterricht bei ihrer Mutter. Im Alter von 9 Jahren wechselte Emilia zum Cello. Sie wurde Schülerin beim großen Bulgarischen Cellisten Zdravko Yordanov einem Schüler von Rostropovitch. Während einer Meisterklasse im Alter von 18 Jahren begegnete sie dem Cellisten Elephterios Papastavros sowie dem Kunstmäzen Ernst Hermann in einer Meisterklasse. Von ihnen bekam sie die Empfehlung, ihr Studium an der Ecole Superieur de Musique in Paris bei Papastavros (einem Casals-Schüler) fortzusetzen, das sie dann mit dem Diplom „Licence de Concert“ abschloss. Einige Jahre später erhielt Emilia Baranowska ein Stipendium des französischen Außenministeriums für ein nachuniversitäres Studium an der Juillard School in New York bei Leonard Rose, dass sie 1981 mit Auszeichnung „Professional Study Plan“ abschloss.

Neben ihrer Konzertkarriere ist Emilia Baranowska stark als Cello Pädagogin engagiert. Als Cello Professor unterrichtete sie am: Conservatoire de Musique de la Rochelle; Conservatoire de Region de Lille, Conservatoire Gabriel Faure de la Ville de Paris. Sie wurde zu Meisterklassen in mehreren Ländern eingeladen: zur Academie Internationale de Musique de Val d’Isere sowie der Academie

Internationale de Musique Nadia Boulanger in Frankreich; zur Mozart Foundation in der Schweiz (Lausanne); zum French Cultural Centre und der National Music Academy von Prof. Pancho Vladigerov in Sofia (Bulgarien); zum French Institue of Rabat in Marokko; zum Centro Culturale Francese di Firenze in Italien. Emilia Baranowsk lebt seit 2010 in Berlin und setzt hier ihre Konzert- und Lehrtätigkeit fort.

Dimitri Vassilakis (Klavier) wurde 1967 in Athen geboren und studierte dort zunächst Musik. Seine Studien setzte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris fort und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab (Klavier bei Gérard Frémy, Kammermusik und Begleitung). Er erhielt wichtige Impulse von Monique Deschaussées und György Sebök und ist seit 1992 Solist des Ensemble InterContemporain. Incises von Pierre Boulez, mit dem er zusammenarbeitete, wurde von Dimitri Vassilakis uraufgeführt und Bestandteil der beim Label Deutsche Grammophon erschienenen Aufnahme von Boulez‘s Répons und sur Incises.
Dimitri Vassilakis arbeitete mit Komponisten wie Luciano Berio, György Kurtàg, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis zusammen. Im Jahr 2004 wurde seine Aufnahme Le Scorpion des Komponisten Martin Matalon mit dem Ensemble Les Percussions de Strasbourg mit dem Académie Charles-Cros Grand Prix in der Kategorie “Best Contemporary Music Recording” ausgezeichnet. Er hat an vielen Festivals teilgenommen, u.a. A Tempo Festival in Caracas, Aldeburgh Festival, Edinburgh Festival, Isang Yun Festival in Korea, London Proms, Lucerne Festival, Maggio Musicale Fiorentino, Ottawa Chamber Music Festival, Salzburger Festspiele (Schumann-Liederabend mit dem Bariton Gérard Souzay) und Warschauer Herbst.

Dimitri Vassilakis trat u.a. in der Alice Tully Hall in New York, im Auditorio Nacional de Mùsica in Madrid, in der Berliner Philharmonie (unter der Leitung von Sir Simon Rattle), in der Carnegie Hall in New York, im Concertgebouw Amsterdam, in der Fundaçao Gulbenkian in Lissabon, im antiken Odeon des Herodes Atticus in Athen, in der Royal Festival Hall in London, im Salle Pleyel in Paris, im Teatro Colón in Buenos Aires, im Teatro Municipal in Rio de Janeiro sowie als Solist u.a. mit dem Orchester der Oper Tirana, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre National de Lille und dem Orquesta Filarmonica Buenos Aires auf. Sein Repertoire umfasst Werke von Bach bis hin zu neuen zeitgenössischen Komponisten wie z.B. das gesamte Klavierwerk von Pierre Boulez oder Iannis Xenakis. Kürzlich nahm er die Goldberg Variationen und das Wohltemperierte Klavier von J. S. Bach für das Label Quantum sowie eine Sammlung von Etüden von Fabiàn Panisello und György Ligeti für das Label Neos auf.

› Programm

Gabriel Fauré – Élégie, Op.24
Francis Poulenc – Improvisation n. 15 in C minor (Klavier solo)
John Cage – Music for Marcel Duchamp
John Cage – 4' 33"
Anton Webern – 3 Kleine Stücke, Op.11
Elisabeth Angot – Adagio (Cello solo)
Dimitri Shostakovich – Cello Sonata op 40 in d minor.
Camille Saint-Saëns – Allegro appassionato, Op.43